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Beginn der Aufbereitung

Aufbereitung Teil 1: Felgen restaurieren. Die Felgen wurden, seit ich das Auto übernommen habe, nicht wirklich gepflegt. Sie waren schon bei Übernahme nur notdürftig aufbereitet, und wenn man im Detail geschaut hat, dann konnte man jahrelang eingebrannten Bremsstaub erkennen. Zudem sind sie übersäht von Abblätterungen, wo offenbar mal Ausgleichsgewichte angeschlagen waren, und zeigten Kampfspuren von diversen Bordsteinkontakten. Leider habe ich versäumt, im Vorfeld ein Bild zu machen, daher gibt es heir erst einmal nur ein Musterbild, welches dem Zustand meiner Felgen gut nahe kam.

dreck_muster

Ich bin also los zur SB-Waschanlage, um das Felgenprogramm zu beginnen. In der Tasche 3€ für die Sprühlanze, 1 Paar Latexhandschuhe und mein Felgenreiniger „Sonax Felgenreiniger Gel“ mitsamt Felgenbürste.

reinigungsset

Man sprüht den Reiniger auf, wartet fünf Minuten, bis der Indikator rot wird, bürstet dann ein wenig und spült dann ab.

Reiniger_aktiv

Das ganze wiederholt man mehrfach, bis kein Bremsstaub mehr übrig ist, oder der aufgesprühte Reiniger nicht mehr rot wird. Abgespült sieht es so aus:

Reiniger_abgespuelt

Insgesamt habe ich sieben Durchgänge gemacht: Eingesprüht, abgewartet, gebürstet, abgesprüht. Trotzdem konnte ich nicht restlos alle Bremsstaubpartikel erwischen, aber ich denke, dass bei dem Allgemeinzustand ein paar Staubflecken (siehe Bild) nichts ausmachen.

Dreckreste

Nach 1,5 Stunden bin ich also wieder zurück nach Hause, um eine Versiegelung aufzubringen, die künftig den Bremsstaub leichter absprühen lassen soll. Vorher habe ich mit silbernem Lackstift grob die schlimmsten dunklen Stellen übergepinselt (und 1 Stunden trocknen lassen). Versiegelt habe ich ebenfalls mit einem Nigrin-Produkt „Felgenversiegelung“, da ich davon Gutes gelesen hatte.

felgenversiegelung

Mit Schwamm aufbringen, antrocknen lassen, mit Microfaser abpolieren. Ich habe jedes Rad zweimal behandelt, um ein möglichst gutes Ergebnis zu haben. Mein Wunsch ist, dass der Staub künftig leicht abgesprüht werden kann und sich nicht wieder festsetzt. Ich finde, dass sich das Ergebnis von der Ferne sehen lassen kann. Hoffentlich hält es auch so, wie ich es mir verspreche. Demnächst ist dann der Lack dran; ich habe nun alle Pflegeprodukte da und suche nun einen Tag, an dem ich 6-8 Stunden von der Familie zum Aufbereiten freigestellt werde.

Ergebnis_fern

ergebnis_2

2 thoughts on “Beginn der Aufbereitung

  1. Gute Arbeit, Du investierst halt viel Zeit. Ich habe mir vergangenes Jahr einen 200er (zu schwach für diese schwere Karosserie) gekauft, die Felgen weisen alle mehr oder weniger Alufraß auf. Welchen Lackstift hast Du benutzt?
    Mit freundlichem Gruß
    Willi

    1. Hallo,

      keinen Lackstift, sondern den Rest des Lacks, den mein Lackierer damals beim Kotflügellackieren des T-Modells angemischt hatte. Benz-Farbe 744 Brilliantsilber. Die Lösung ist sicher keine „Sanierung“, aber die dunklen Alustellen fallen nun von weiterem nicht mehr auf.

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